Grenzlandkonferenz 2023 gutes Beispiel für starke Kooperation

07-12/23


Am 6. Dezember 2023 fand die fünfte Grenzlandkonferenz in der Euregio Rhein-Waal statt. In De Vereeniging in Nijmegen begrüßte Bürgermeister und Euregio-Vorsitzender Bruls fast 500 Interessierte.

 

Grenzlandkonferenz

Auf dieser Konferenz wurde die Grenzlandagenda für 2024 festgelegt und es wurden die Ziele und Sondierungen für die kommende Zeit in der Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Die Grenzlandkonferenz ist ein Treffen mit Schwerpunkt auf Wissensaustausch und Vernetzung. Die Teilnehmer konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen, z. B. zu grenzüberschreitenden Fahrradverbindungen, zur Arbeitskultur auf beiden Seiten der Grenze oder zur Anwerbung internationaler Talente. Außerdem konnten im Rahmen von drei Exkursionen verschiedene euregionale Initiativen in Nijmegen besucht werden. Ein weiterer regelmäßiger Bestandteil sind die politischen Beratungen. An diesen Konsultationen nahmen unter anderem der scheidende Minister für Inneres und Königreichsbeziehungen, Hugo de Jonge, der nordrhein-westfälische Minister Liminski und der Kommissar des Königs, Heidema, teil. Die Vorsitzenden der Euregios waren ebenfalls anwesend.  Bei diesem Treffen wurde ein Rückblick auf die vorherige Grenzlandagenda gegeben und die neue Grenzlandagenda diskutiert.

 

Die Bedeutung der Grenzlandagenda

Am Nachmittag fand das Plenarprogramm statt. Hier wurde auch die neue Grenzlandagenda vorgestellt. Die Grenzlandagenda ist ein gutes Beispiel für eine starke Zusammenarbeit in der Grenzregion mit dem Nachbarland. Die grenzenlose Zusammenarbeit sorgt für lebenswerte und attraktive Städte und Dörfer, für mehr Sicherheit und florierende Unternehmen und nicht zuletzt für Arbeitsplätze. Mit der Weiterentwicklung der Grenzlandagenda zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen können Grenzbarrieren besser überwunden und Chancen genutzt werden.

 

 

Ziele Grenzlandagenda

Mit der vorgelegten Grenzlandagenda 2023-2024 soll die Zusammenarbeit und Koexistenz in der Grenzregion gefördert werden. Die Ziele der Grenzlandagenda konzentrieren sich daher darauf, die einzigartige Vielseitigkeit der Grenzregion zu nutzen. Zum Beispiel durch eine Anlaufstelle in allen vier Euregios für euregionale Bildungsfragen, um den regelmäßigen gegenseitigen Austausch zu fördern. Darüber hinaus ist es ein Ziel, zehn neue Schulen als Euregioprofilschulen zu zertifizieren. Es werden Anstrengungen unternommen, um die Kontinuität der Dienstleistungen der GrenzInfoPunkte zu gewährleisten, und es wird eine Untersuchung über den grenzüberschreitenden Einsatz von deutschen und niederländischen Krankenwagen eingeleitet. Schließlich soll im kommenden Jahr ein Verbindungsnetzwerk für die grenzüberschreitende Katastrophenhilfe eingerichtet werden.

 

Grenzlandpreis

Neben der Vorstellung der Grenzlandagenda wurde am 6. Dezember auch der Grenzlandpreis verliehen. Die drei nominierten Projekte in diesem Jahr waren:

  • die Ler(n)ende Euregio, ein Netzwerk niederländischer und deutscher Berufsschulen, die ihre Schüler auf den euregionalen Arbeitsmarkt vorbereiten
  • Smart Solutions Lab, ein Projekt des Kreises Borken, in dem niederländische und deutsche Studenten Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze beraten.
  • EUREGIO Youth, das Jugendprojekt der Euregio Gronau, das Jugendliche ein Sprachrohr bietet für die grenzübergreifende Zusammenarbeit

Das letztgenannte Projekt hat nach Ansicht der Jury einen besonderen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen geleistet und wurde mit 5.000 Euro prämiert.

 

Wir blicken auf eine erfolgreiche Konferenz zurück!

Beeld: ©Eveline van Elk


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