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03-12-2025

Automatisierter Verkehr als Lösung

In den Niederlanden und in Deutschland steigt die Nachfrage nach einem schnellen, komfortablen, zuverlässigen und bezahlbaren öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stark an. Gleichzeitig haben die Verkehrsunternehmen aufgrund steigender Kosten und eines zunehmenden Mangels an Busfahrern Schwierigkeiten, die bestehenden Dienste und Buslinien zu erhalten. Dies belastet das gesamte ÖPNV-System, so auch in der Euregio Rhein-Waal.

Das Interreg Deutschland-Nederland Projekt FLEX wurde dieses Jahr genehmigt und nimmt die Herausforderung an. FLEX zeigt wie automatisierter Verkehr eine Lösung für den Fahrermangel und die hohen Kosten sein kann. Das FLEX-Konsortium wird die Projektresultate dokumentieren, öffentlich zugänglich machen und sie aktiv während Veranstaltungen und über Soziale Medien verbreiten. Für grenzübergreifenden ÖPVN wird es einen langfristigen Plan entwickeln, damit der Automatisierte Verkehr nachhaltig in den grenzübergreifenden ÖPVN integriert werden kann. 

Im Projekt arbeiten V-tron B.V, die Gemeente Helmond, die Provincie Groningen, der Landkreis Vechta, die Stichting Hogeschool Arnhem en Nijmegen und die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik aus Vechta zusammen. Darüber hinaus umfasst das Konsortium 13 assoziierte Partner, die strategische Beratung hinsichtlich der Ausrichtung und Inhalte leisten. Außerdem bewerten sie den Fortschritt und verbreiten die gewonnenen Erkenntnisse innerhalb ihrer Netzwerke.

Das Projekt läuft bis April 2028 und hat ein Gesamtbudget von € 2.766.292,60. Das Konsortium leistet einen Eigenbeitrag von € 635.826,92. Im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Nederland wird ein Betrag i.H.v. € 2.130.465,68 durch die Niedersächsische Staatskanzlei, die Provincie Gelderland und die Provincie Noord-Brabant kofinanziert.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://deutschland-nederland.eu/projects/flex 

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