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06-10-2026

Die Euregio Rhein-Waal blickt auf die Hochwasserkatastrophe von 1926 zurück

Vor genau einem Jahrhundert wurde die Region zwischen Nimwegen und Kleve von einer verheerenden Überschwemmung des Rheins getroffen. Damals dienten die Kirchenglocken als Notsignal; heute warnt uns eine App.

„Das Wasser macht vor Grenzen nicht Halt“, sagte Bürgermeister Martin Kepser von Kranenburg während der Präsentation der Routenkarte im Restaurant „De Thorschen Molen“. Die Spuren des Wassers sind noch immer sichtbar. Der deutsch-niederländische Heimatkundeverein „Die Düffel“ hat eine zweisprachige Routenkarte mit 17 Orten erstellt, an denen man diese Geschichte nachverfolgen kann, beispielsweise anhand alter Hochwassermarken an Kirchen. 

Die Routenkarte ist kostenlos erhältlich (solange der Vorrat reicht) bei:
•    Rheinmuseum Emmerich
•    Rathäuser von Berg en Dal, Kranenburg und Kleve

Die Routenkarte ist Bestandteil des Projektes „Hochwasser verbindet“ und wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.

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